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  • Geriatrische Rehabilitation
    Geriatrische Rehabilitation Die Geriatrische Reha unter Leitung von Dr. Hans-Christian Sänger ist am Standort Schongau angesiedelt. Hier werden ältere meist mehrfach erkrankte Menschen wieder fit für den Alltag gemacht. Pro Jahr behandelt das interdisziplinäre Team über 500 Patienten. Diese kommen meist aus den Akuthäusern des Klinikverbunds oder aus Kliniken der Nachbarkreise und bleiben in der Regel drei Wochen zur Rehabilitation.

Ein multiprofessionelles Team

Ein typisches und beim Geriatrischen Patienten notwendiges Element ist das enge Miteinander von Akutmedizin und Rehabilitativer Medizin.  Rehabilitative Medizin setzt die Betrachtung des Patienten aus vielen Blickwinkeln voraus:

In der Geriatrischen Rehabilitation Schongau erwartet Sie deswegen ein sogenanntes „multiprofessionelles“ Team:

  • ärztlicher Dienst
  • rehabilitative Pflege
  • Physiotherapie („Krankengymnastik“)
  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Sozialdienst

Im ärztlichen Bereich arbeiten in der Geriatrischen Rehabilitation ausschließlich Fachärzte, u.a. aus den Gebieten der Inneren Medizin und der Allgemeinmedizin selbstverständlicher mit geriatrischer Zusatzausbildung und langjähriger Erfahrung. Insgesamt steht die Visite im Mittelpunkt und in der Visite der Patient. Wir wollen die Probleme und Wünsche kennenlernen, die Krankenakte wird vor der Visite besprochen und bleibt bei der Visite draußen! Wir wollen schließlich nicht über unsere, sondern mit unseren Patienten sprechen. Wir wollen nicht nur Ihr Röntgenbild, sondern Sie sehen!

Geriatrische Medizin ist nicht nur high-tech, sondern v.a. high-touch! Wir bieten neben der modernen apparativen Diagnostik (Ultraschall, Röntgen, Computertomographie, bei entspr. Indikation Endoskopie) typische altersmedizinische Diagnostik u.a. das Geriatrische Assessment an, das multiprofessionell erbracht wird.

Auf der Basis der Untersuchungsbefunde und dieses Assessments entwickeln die Ärzte mit dem Reha-Team in Zusammenarbeit mit dem älteren Menschen und den Angehörigen die Behandlungsziele sowie einen Behandlungsplan. Bei dem zu formulierenden Rehaziel müssen immer das soziale Umfeld sowie die psychischen und physischen Aspekte in angemessener Weise für die zu treffenden Maßnahmen berücksichtigt werden.

Je nach Situation können bei einem Patienten in wechselnder Ausprägung akutmedizinische oder rehabilitative Probleme überwiegen.
Vor jeder Diagnostik werden evtl. vorhandene Voruntersuchungen zur Rate gezogen und die evtl. Konsequenz mit dem Patienten besprochen, um unnötige Untersuchungen zu vermeiden.

Sehr viel Zeit verwenden wir für die Angehörigenarbeit.

Dem ärztlichen Dienst obliegt die Koordinierung und Überwachung des Rehaprozesses.

Pflegerisch kommt die der Wiedereingliederung dienende aktivierende Pflege zum Einsatz, wenn nicht (in Ausnahmefällen) versorgende Pflege angezeigt ist. Die Pflege erhebt den aktuellen Selbstständigkeitsstatus und bringt als Berufsgruppe, die die Patienteninnen und Patienten über 24 Stunden intensiv betreut, wie alle anderen Berufsgruppen ihre Erfahrungen mit den Patienten in die wöchentlichen Teamgespräche ein. Im Rahmen der Angehörigenberatung und –schulung werden Probepflegetage angeboten.

Die Physiotherapeuten arbeiten an der funktionellen Verbesserung von Muskeln, Gelenken und Organen.  Dabei steht die Verbesserung der Eigenmobilität meist im Vordergrund. Nach entsprechendem Assessment wird an der Kraft, am Gleichgewicht, an der Koordination und an der Ausdauer gearbeitet. Unsere Physiotherapie bietet weiterhin u.a. an: Gehschule, Trainingstherapie, Gerätetraining, Bewegungsbad, Angehörigenberatung und -schulung etc. Auch die Hilfsmittelberatung und -schulung gehört zum Leistungsspektrum der Physiotherapie. Der Schwerpunkt liegt hier im Bereich Orthesen, Prothesen und alle Arten von Gehhilfsmitteln.

Wichtig ist uns, insbesondere bei den Gruppenangeboten, neben medizinischen Aspekten auch immer der Spaß am Bewegen sowie die frühzeitige Förderung der sozialen Integration.

Die Ergotherapeuten versuchen durch Schulung und den sinnvollen Einsatz von Hilfsmitteln, sowie durch Übungen die Selbstständigkeit der Patienten zu erhalten (ADL-Training= Aktivitäten des täglichen Lebens). Da die Heilung der Behinderung nicht immer möglich ist, geht es bei den oben aufgeführten Handlungen um funktionelle Verbesserungen sowie um Anpassungsmaßnahmen an die neue Lebenssituation. Desweiteren bietet unsere Ergotherapie an: Haushaltstraining, Hilfsmittelberatung und Schulung etc., Angehörigenberatung und -schulung.

Vor allem bei Patienten mit Schlaganfall überprüft und behandelt ein Logopäde das Vorhandensein von Sprach-/Sprech-/Verständnis-/Kommunikations- und Schluckstörungen.

Von Anfang an kümmert sich der Sozialdienst um Sie und erhebt Ihre Sozialanamnese, um daraus selbstständig ein bedarfsgerechtes Angebot des Sozialdienstes abzuleiten und das Entlassmanagement (Organisation des Übergangs in den nachstationären Bereich entsprechend Ihren Möglichkeiten und Wünschen) zu steuern etc.

Wir arbeiten für Ihre Gesundheit

Sekretariat Geriatrie

Tel: 08861/ 215 – 339

Ansprechpartner Geriatrie

 

 

Dr. Hans-Christian Sänger
Chefarzt Geriatrie

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Tel: 08861 215-338 (13.00h-16.30h)

 

Dr. Elisabeth Wagner
Ärztin

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Sandra Buchner
Stationsleitung Pflege

Tel: 08861 215-334

 

 

Birgit Noack
Therapieleitung

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Tel: 08861/ 215 - 342 (13.00h-16.30h)

 

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