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  • Anästhesie & Intensivmedizin
    Anästhesie Intensivmedizinin Die Anästhesie & Intensivmedizin steht unter der Leitung von Chefarzt Dr. Thomas Waldenmaier

Anästhesie , Intensivmedizin und Schmerztherapie

Unser Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin führt im Jahr rund 3000 Allgemeinnarkosen und Regionalanästhesien durch. Dabei legen wir besonderen Wert auf die bedarfsgerechte Narkoseführung. Durch moderne Narkoseverfahren in Kombination mit Regionalanästhesie ist die Nebenwirkungsrate von Narkoseüberhängen, Übelkeit und Erbrechen weitgehend eliminiert.

Zusammen mit den operativ tätigen Ärztinnen und Ärzten kümmern wir uns im besonderen Maße um die postoperative Schmerztherapie. Neben der oralen (häufig "patientenkontrollierten") oder venösen Gabe von Schmerzmitteln steht hierzu ein breit gefächertes Angebot zentraler oder peripherer Katheterverfahren (Periduralkatheter, Femoraliskatheter, interskalenärer Plexuskatheter...) zur Verfügung. Eine rasche Mobilisation verhindert die negativen Folgen von längerer Bettlägerigkeit und erhöht den Patientenkomfort maßgeblich.
Darüber hinaus beteiligt sich die Abteilung auch an der (invasiven und nicht invasiven) Therapie von Patienten mit starken chronischen Schmerzen (z.B. Tumorschmerzen). Tumorpatienten können bei uns nicht nur eine qualitativ hochwertige Behandlung ihres Grundleidens bekommen, sondern werden gegebenenfalls auch in Zusammenarbeit mit den weiterbehandelnden Hausärzten professionell schmerztherapeutisch versorgt.

Für die Behandlung unserer schwer kranken Patienten stehen uns auf der Intensivstation elf Betten, darunter fünf Beatmungsplätze, zur Verfügung. Zudem sind der Intensivstation fünf Intermediate-Care-Betten angegliedert. Dabei handelt es sich um eine Brücke zwischen Intensiv- und Normalstation. Unseren Patienten steht das gesamte Spektrum der modernen Intensivmedizin zur Verfügung. Nierenwäsche (inkl. Citrat-Filtration), PICCO, IABP, Echokardiografie- und Sonografiegerät ermöglichen eine sichere Betreuung unserer schwer kranken Patienten. Die technische Ausstattung der Abteilung ist auf einem sehr modernen Stand. Medizinisch werden die Patienten interdisziplinär mit den Chirurgen und Internisten gemeinsam betreut. So können fachübergreifende Fragen sofort und ohne Umwege im Sinne unserer Patienten geklärt und erforderliche Maßnahmen umgehend eingeleitet werden.

Unser Team

Unser Team besteht nur aus qualifizierten Fachärzten. Ein Großteil unserer Fachpflegerinnen und Fachpfleger für Anästhesie hat nach der dreijährigen Pflegeausbildung eine zusätzliche zweijährige Fachweiterbildung absolviert. Durch stetige Fortbildung bleiben unsere Ärzte und Pflegenden ständig auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Mehrere Fachpflegekräfte besitzen die Zusatzausbildung "pain nurse". Diese Ausbildung qualifiziert sie insbesondere im Schmerzmanagement in der Pflege.

Sollten Sie im Vorfeld einer geplanten Operation Fragen an unsere Abteilung haben, wenden Sie sich bitte an das Sekretariat unter der Telefonnummer 0881/188-8046 oder die Telefonzentrale des Krankenhauses Weilheim (Tel. 0881/ 188-0). Von dort werden Sie an einen unserer Anästhesisten weitergeleitet.

Anästhesiearten

 

 

Unser Team verfügt über routinierte Kinderanästhesisten, die ihre Erfahrungen durch langjährige Tätigkeit in speziellen Kinderkliniken erworben haben. Wir bieten unseren kleinen Patienten das gesamte Spektrum moderner Kinderanästhesie (z.B. Kaudalanästhesie, Nervenblockaden) an und versorgen zusammen mit den Hebammen Neugeborene mit Anpassungsstörungen, bis ggf. eine Weiterversorgung durch den Neugeborenennotarzt sichergestellt ist.

In der Geburtshilfe stehen wir rund um die Uhr zur Verfügung, falls die Hebammen/Geburtshelfer Unterstützung benötigen.

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Zunehmend mehr Operationen werden heutzutage ambulant erbracht. Ob Ihr Eingriff ambulant oder stationär durchgeführt wird, hängt von mehreren Faktoren ab, die wir mit Ihnen rechtzeitig im persönlichen Vorgespräch klären. Schon Ihr Hausarzt wird Ihnen erste Hinweise dazu geben, ob Ihre Behandlung ambulant oder stationär möglich ist. Auch bei ambulanten Operationen können neben der Allgemeinanästhesie alle Formen der Regionalanästhesie sowie Kombinationsnarkosen durchgeführt werden.
Sollte es wider Erwarten bei einem ambulanten Eingriff einmal Komplikationen geben, kann sich in unserem Hause ohne weiteres und vor allem ohne Verlegung ein stationärer Aufenthalt anschließen. Hierdurch sind wir in der Lage, auch Narkoseverfahren wie zum Beispiel die Spinalanästhesie, die nicht immer für ambulante Eingriffe angeboten werden, durchzuführen. Wichtig ist bei ambulanten Operationen, dass eine ständige Überwachung zu Hause  gewährleistet sein muss; zudem sind Sie für 24 Stunden nicht geschäftsfähig und fahruntauglich, auch wenn Sie sich fit fühlen.

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Regionalanästhesien und Kombinationsnarkosen mit Regionalanästhesien haben aufgrund ihrer Vorteile in den vergangenen Jahren weltweit enorm zugenommen. Wir wissen heute, dass Kombinationsnarkosen das Risiko, dass ein Schmerz chronisch wird, deutlich reduzieren. Regionalanästhesien bewirken eine effektive Schmerzbehandlung während wie auch nach der Operation. So ist die Kombination von Peridural- und Allgemeinanästhesie besonders sinnvoll bei größeren Operationen im Bauchraum. Die Allgemeinanästhesie sorgt dafür, dass der Patient die Operation nicht miterlebt, während die Schmerzausschaltung durch die Periduralanästhesie erfolgt. Durch diese Kombination benötigt der Patient wesentlich weniger stark wirksame Opiate als Schmerzmittel, so dass weniger Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Übelkeit auftreten. Nach der Operation ist der weitere Schmerzmittelbedarf in der Regel insgesamt geringer. Durch die Kombination lassen sich Komplikationen wie z.B. Lungenentzündung und Darmträgheit vermeiden und das Risiko der Operation wird geringer.

Weitere Fragen zu diesem Thema erläutern wir gerne im persönlichen Gespräch.

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Regionalanästhesie

Regionalanästhesien setzen wir als zentrale (rückenmarknahe) oder als auch periphere Nervenblockaden. Mit beiden Verfahren sorgen wir dafür, dass nur ein bestimmter regionaler Körperabschnitt vorübergehend gefühllos und damit schmerzfrei wird. Dies geschieht durch eine gezielte Blockade eines einzelnen Nervs oder eines Nervenbündels mit einem örtlichen Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum). Beide Verfahren können als einmalige Injektion ("single-shot") mit begrenzter Wirkdauer oder als Katheterverfahren durchgeführt werden. Beim Katheterverfahren wird ein sehr dünner, nicht zu spürender Kunststoffschlauch durch eine Punktionskanüle eingeführt. Nach Entfernung der Punktionskanüle kann über diesen Katheter mittels einer Motorspritzenpumpe ("Schmerzpumpe") von außen ständig ein Lokalanästhetikum zugeführt werden, wodurch eine mehrtägige Schmerzarmut oder -freiheit erreicht werden kann.
Periphere Nervenblockaden können an vielen Stellen des Körpers durchgeführt werden, wie z.B. die Betäubung "nur" der Schulter und eines Armes (sogenannte Plexus-brachialis-Anästhesie). Bei den zentralen Blockaden handelt es sich um die Spinalanästhesie, die Periduralanästhesie und die Kaudalanästhesie (Sonderform der Periduralanästhesie vorwiegend bei Kleinkindern), die im Bereich der Wirbelsäule rückenmarknah angelegt werden (nicht ins Rückenmark). Sie führen je nach Punktionsort (Lendenwirbelsäule oder Brustwirbelsäule) zu einem schmerzfreien Abschnitt von Höhe Bauchnabel abwärts bis zu den Zehen oder vom Brustkorb bis zum Becken.

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Kontakt Anästhesie

Sekretariat Weilheim

Tel: 0881/ 188-8046
Fax: 0881/ 188-687

Anästhesie & Intensivmedizin

Dr. Thomas Waldenmaier
Chefarzt

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Dr. Norbert Trapp
Oberarzt

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